wagner1

Wer wusste wirklich, dass Richard Wagner seinen Klavierunterricht auf einem Flügel aus Wien bekommen hat? Oder dass er einer Autographen-Sammlerin aus Wien in ihr Buch einige Takte aus Tristan schrieb, noch bevor die Oper zum ersten Mal aufgeführt worden war? Jetzt wissen es die 30 Teilnehmer, die sich Ende November im Musikverein einfanden – und Sie, die Sie diese Zeilen lesen, verfügen nun auch über dieses Wissen.

Prof. DDr. Otto Biba (MJg 1964), der Archiv-Direktor der „Gesellschaft der Musikfreunde“, wusste Gemmen und Histörchen, musikwissenschaftlich Interessantes und gesellschaftspolitisch Überraschendes zu erzählen. So wurde aus einer (liebevoll zusammengestellten) Sammlung von Fotos, Notenblättern oder Zeitungsausschnitten ein lebendiges, nachvollziehbares Bild einer Epoche und eines außergewöhnlichen Musikers. Biba schien aus einem bodenlosen Wissens-Topf zu schöpfen und begeisterte die Altpiaristner mit seinen engagierten und humorvollen Schilderungen. So war es auch nicht verwunderlich, dass ein Teilnehmer am Schluss meinte: „Wissen Sie, ich hatte bis heute Abend mit Wagner nicht viel am Hut. Aber ihre Führung hat mir von dieser Person und dieser Zeit einen nachhaltigen Eindruck verschafft.
Genießen Sie einige kurze Eindrücke von dieser Altpiaristner-Veranstaltung im unten stehenden Video.  HD