Freud und "Leid" liegen manchmal eng beisammen. So geschehen beim Altpiaristner Adventabend...

Es freut, wenn sich eine Idee bewährt, wenn die Saat aufgeht. 2018 konnten die Altpiaristner die anfängliche Skepsis verschiedenster Gruppen zerstreuen, was einen Event anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums von "Stille Nacht" betraf. Das vorweihnachtliche Fest am Jodok-Fink-Platz bezauberte durch 400 Stimmen, die das traditionelle Weihnachtslied in verschiedenen Sprachen darboten.

2019 wurde der Altpiaristner Gedanke aufgenommen und eine engagierte Lehrerschaft (angespornt und "dirigiert" von Prof. Petra Großmaier) organisierte mit aktiven Eltern ein Weihnachtssingen am Platz vor dem Gymnasium. 

 

Eine gute halbe Stunde schallten Weihnachtslieder über den Platz. Schüler, Eltern, Lehrer und Altpiaristner sorgten mit ihrem Stimmeinsatz für einen besinnlichen und stimmungsvollen Event und schufen eine mehr als passende Ouvertüre für den Altpiaristner Adventabend.

So freudvoll dieses "Vorspiel" auf dem Jodok-Fink-Platz war, so "leidvoll" war das Interesse der Altpiaristner am Adventabend in der Alten Bibliothek. Kamen doch weniger als sich angemeldet hatten. Und sie konnten durch die "unangemeldet" Erschienenen zahlenmäßig nicht ersetzt werden. Die Künstler, die sich kostenlos zur Verfügung stellten, traten so vor einem überschaubaren, "elitären" Kreis auf....

Lina Karner hatte sich liebevoll gekümmert, einen vielfältigen Abend zu organisieren.
Yurika Shima (MJg 2018) beeindruckte mit ihrer Darbietung von  Tschaikowskis 2. Satz „Canzonetta“ aus dem Violinkonzert D-Dur op. 35 und der "Legende" von Henryk Wieniawski.
Alois Frank, der dankenswerterweise für die kurzfristig verhinderte Monika Schmatzberger eingesprungen war, gab Humorvolles und Weihnachtliches zum Besten. Der Bogen spannte sich von der kleinen Weihnachtsgeschichte „Felix holt Senf“ von Erich Kästner über Hugo Wieners „Gedanken über Weihnachten“ und die „Behmische Weihnachtsgeschicht“ des Wiener Mundartdichters Michael Haas bis hin zu "Travniceks Weihnachtseinkäufe".

Kein "Leid" ohne "Freud": Über ein zu kleines Büfett konnte sich niemand beklagen...